1. Salat waschen und gut abtropfen lassen.

2. Die Enden des Korianders entfernen und beiseite legen. Das Ende des Schnittlauchs ebenfalls entfernen und danach in feine Ringe schneiden und beiseite legen.

3. Möhren schälen und danach die Enden abschneiden. Nun die Möhren in lange Scheiben schneiden. Dafür das Messer in einem 45° Winkel zur Möhre anlegen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben danach in lange Streifen schneiden. Falls ein Julienneschneider da sein sollte, kann auch dieser verwendet werden, um die Möhren in feine Streifen zu schneiden.

4. Das eine Ende der Gurke abschneiden. Dann längs halbieren und danach in lange dünne Streifen schneiden.

5. Um die Möhrenstreifen etwas weich zu bekommen, werden diese in eine große Schüssel mit 1/2 TL Salz und 0,5 l kochend heißem Wasser für ca. 5 - 10 Minuten eingeweicht. Danach abseihen und mit kalten Wasser abspülen. Abtropfen lassen und danach werden die Möhrenstreifen in eine Schüssel gegeben.

6. Die Reisnudeln in siedendem Wasser kochen bis sie weich sind. Dann abseihen und für ca. 30 Sekunden in kaltem Wasser abschrecken. Danach wieder abseihen und in eine Schüssel geben und beiseite legen.

7. Als mögliche Zusatzzutaten für "gỏi cuốn" hab ich hier 1/2 Mango und 1/4 Stück Paprika. Beides in dünne Streifen schneiden und in Schüsseln zur Seite stellen.

8. Wenn als Zusatzzutat Tofu gewählt wird, muss dieser zuvor noch in Öl angebraten werden. Dafür das 100 g Stück Tofu längs halbieren, mit Küchenpapier trocken tupfen und mit 2 EL Öl in einer heißen Pfanne von beiden Seiten ca. 3 - 4 Minuten anbraten bis die Seiten goldbraun sind. Anschließend auf einem Küchenpapier kurz ruhen lassen und dann in lange dünne Streifen schneiden.

9. Die gesalzenen und gerösteten Erdnüsse werden in einen Mörser geben und zermahlen. Wer keinen Mörser zu Hause hat, kann auch eine Gefriertüte nehmen, die Erdnüsse dort hineingeben und mit einem Nudelholz oder etwas anderen Hartem zerstoßen.

10. Für die Soße werden zunächst die Chilischoten längst halbiert und die Kerne entfernt. Danach mit dem Messer die Chilischoten zerkleinern. Diese werden nun in eine Schüssel gegeben. Ebenso die 3 EL Ajvar, 1 EL Tomatenmark, 1 TL Zucker, 1 TL Salz und 3 EL kochend heißes Wasser. Alles miteinander gut verrühren. Wer es noch schärfer mag, kann optional noch 1/4 TL scharfe Chilisoße mit untermischen. Zum Schluß die fertige Soße mit 2 - 3 TL zerstoßenen Erdnüssen anreichern.

11. Jetzt geht es los mit dem Rollen der "gỏi cuốn"! Hierfür braucht ihr als erstes einen großen, tiefen Teller wo das Reispapier rein passt. Dieses wird dann mit heißem, aber nicht kochendem Wasser aufgefüllt. (Das heiße Wasser muss mit den Fingern noch so gerade als annehmbar wahrgenommen werden.) Nun kommt das Reispapier ins Wasser und wird für ein paar Sekunden komplett eingetaucht. Wenn es weich ist aus dem Wasser nehmen und auf ein sauberes Küchentuch legen. So wird das überschüssige Wasser aus dem Reispapier abgesaugt. Das Reispapier auf dem Küchentuch wenden, ein paar Sekunden abtropfen lassen und das Reispapier ist bereit, befüllt zu werden.

12. Auf das Reispapier kommt als erstes das Salatblatt (sollte nur halb so lang wie das Reispapier sein). Das Salatblatt wird ungefähr auf 1/3 der Reispapierhöhe gelegt. Hierbei bitte beachten, dass das harte Ende des Salatblattes entfernt werden muss, sonst könnte das Reispapier an dieser Stelle aufreißen. Als nächstes kommen ein paar Reisnudeln, Möhrenstreifen, Gurkenstreifen, 1/2 TL zermahlene Erdnüsse, wahlweise Tofu, Paprika oder Mango (leckere Kombinationen sind auch Tofu-Mango und Tofu-Paprika), dann ein kleines Stängelchen Korinader (oder auch Petersilie) und als letztes ein paar Schnittlauchröllchen.

13. Nun kann gerollt werden. Das untere, kurze Ende des Reispapiers eng über die Füllung rollen. Dabei kann die Füllung leicht zu einer Rolle angedrückt werden. Nun werden die Reispapierseiten, die keine Füllung beinhalten, zur Mitte hin umgeklappt. Nun kann die Rolle einfach aufgerollt werden. Und fertig ist eure erstes "gỏi cuốn".

14. Falls ihr die Sommerrollen nicht direkt essen solltet, dann rollt sie päckchenweise in Klarsichtfolie ein, damit sie nicht austrocknen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Rollen und lasst es euch schmecken! Eure Mai-Lan ^^

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