1. Das lauwarme Wasser (Handtemperatur, Finger darf das Wasser als nicht zu heiß, aber auch nicht als zu kalt empfinden, da die Hefe sonst nicht arbeiten kann) wird mit 1 TL Zucker von den 50 g Zucker und 1 1/2 TL Hefe vermischt und beiseite gelegt.

2. Die 30 g Butter in die 70 ml Milch geben und in der Mikrowelle für 20-30 sec auf höchster Stufe erwärmen, nicht erhitzen! (Das Aufwärmen kann auch in einem Topf auf dem Herd gemacht werden.) Die Butter wird sich noch nicht vollständig in der Milch aufgelöst haben, darum mit einem Löffel in der Milch rühren, bis die Butter komplett geschmolzen ist. Die Milch-Butter-Mischung darf auch nur lauwarm sein, da sie gleich mit der Wasser-Hefe-Mischung in die Schüssel gegeben wird.

3. 300 g Mehl, den restlichen Zucker und 1/4 TL Salz in eine große Schüssel geben und vermischen. Eine Mulde im Mehl ausbreiten, die Flüssigkeiten, Milch-Butter und Wasser-Hefe kurz umrühren und in die Mulde gießen. Der Teig wird nun ca. 5 Minuten lang mit einem Knethaken-Mixer durchgeknetet. Nachdem ein Teigklumpen enstanden ist, die Maschine ausschalten und nochmal kurz den Teig mit den Händen bearbeiten und eine Kugel formen. (Hefe liebt nämlich Handwärme.) Wieder in die Schüssel legen und mit etwas Mehl bedecken. Mit Klarsichtfolie und einem Haushaltsgummi abdecken und verschließen und mindestens 1 h bis 2 h gehen lassen. Nach 1 h kann der Teig bereits bearbeitet werden, aber eine Ruhzeit von 2 h ist besser. (Der Teig kann auch nur mit den Händen geknetet werden, jedoch verlängert sich dadruch die Durchknetzeit.)

4. Den Backofen auf 180°C vorheizen, bevor mit dem Formen des Teigs begonnen wird. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche kneten, halbieren und eine Hälfte in die Klarsichtfolie wickeln, damit dieser nicht austrocknet. Die andere Teighälfte in 4 gleich große Stücke aufteilen.

5. Die Teigstücke in eine glatte, ovale Form bringen. Mit einer Schere werden nun die Hasenohren geschnitten. Die Schere flach an die Teigkugel anlegen und in die Teigkugel reinschneiden, aber nichts darf abgeschnitten werden. Die vier fertigen Hasen-Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen

6. Jetzt zeige ich noch eine andere Hasenform-Variante. Dafür die eingewickelte Teighälfte aus der Folie nehmen. Auch diese in 4 gleich große Stücke Teilen und unter die Folie legen. Eine Teigkugel rausnehmen und 1/3 dieses Teigstückes abschneiden. Das größerer Teigstückchen kurz kneten, dann zu einem langen Schlauch bearbeiten. Dabei den Teig auf der Arbeitsfläche mit den Händen abrollen und dabei mit einer Hand von der Mitte des Teigs zum Rand des Teigs abrollen. Der Teigschlauch soll 4 Handbreiten lang werden. An einem Ende sollte ein kleine Kugel bleiben, da dieser später der Puschelschwanz des Hasen wird. Vom Puschelschwanz aus drei Fingerbreiten weg gehen und von dort an eine Schnecke bilden. Das Ende des Teigschlauchs soll diagonal zum Puschelschwanz liegen. Das wird die Hasenpfote. Nun das kleine 1/3 große Teigstücken nehmen und zu einem etwas flachen oval kneten. Eine Schere nehmen und in die kurze Seite einschneiden und schon hat man einen Hasenkopf. Diesen auf die Schnecke legen, leicht andrücken und fertig ist das Osterhasen-Brötchen. Mit den anderen drei Teigstücken ebenso wie eben beschrieben verfahren und aufs Backblech legen.

7. Die fertig geformten Brötchen in den 180°C vorbeheizten Backofen legen und ca. 12-15 Minuten backen bis sie leicht braun sind. (Um einen schönen Glanz auf die Brötchen zu bringen, ein Ei aufschlagen und mit einem Pinsel die Brötchen bestreichen.) Ob die Brötchen durch sind, kann mit einem kleinen Spieß oder einem Zahnstocher geprüft werden indem ins Brötchen gestochen wird und wenn kein Teig dran hängen bleibt sind die Brötchen fertig! :D

Schaut euch mal an wie weich und fluffig der Teig geworden ist! Und sie sehen einfach nur zum Anbeißen aus.

Lasst es euch schmecken und FROHE OSTERN! Eure Mai-Lan ^^

PS: Habt ihr mein neues Backofenthermometer gesehen??? Ich hatte immer das Gefühl, das mein neuer Ofen etwas zu heiß backt und ja.... er ist sogar fast 20 °C heißer als das Temperaturrad anzeigt... Aber um das zu kontollieren hab ich ja jetzt einen BACKOFENTHERMOMETER! Diese Anschaffung hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. :)

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